Freundeskreis Werner Feld

Aktuell

 



Aktion: Rettet das Werner Feld

Mahnwache am 10.02.2018

Mitte November 2017 veröffentlichte der Regionalverband Ruhr (RVR) seinen Entwurf für den zukünftigen Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP), der in der Presse verheißungsvoll angekündigt wurde.

Sieht man sich den Entwurf [21] jedoch einmal genauer an, so findet man im Raum Bochum zahlreiche Flächen - darunter auch das Werner Feld, die für die Bebauung durch Gewerbe- oder Wohngebiete verplant sind.

Was passiert jetzt?

Der RVR hat für den RFNP Planungshoheit und kann daher Flächen, die nach seinen Maßstäben für Gewerbe, Indusrie oder Siedlungsbereiche geeignet sind benennen.

Für die endgültige Ausweisung von Flächen ist für 2018 ein formelles Abstimmungsvergahren zwischen dem RVR und den Kommunen, als der Stadt Bochum, vorgesehen.

Das heißt für uns und die Bürger, die das WernerFeld erhalten möchten, dass wir unseren Protest für die Stadt Bochum und für den RVR deutlich wahrnehmbar zeigen.

Wir haben für das erste Quartal die folgenden Aktionen geplant und bauen insbesondere für die Mahnwache auf eine große Bürgerbeteiligung - damit wir planen können wäre es toll, wenn Sie sich hierfür anmelden könnten, aber selbstverständlich freuen wir uns auch ohne Anmeldung über Ihre Teilnahme!









 


 


Alles auf einen Blick: mögliche Bebauung des Werner Feldes - Informationen und Gegenargumente (Stand: 09/2017)

 


Güterbahnhof Langendreer ist nicht in den Regionalplan aufgenommen worden [17]

Auf den ersten Blick ist es positiv, dass der Güterbahnhof erst einmal nicht zum Gewerbegebiet entwickelt werden soll: Durch den Wegfall dieses zusätzlichen Gewerbegebiets, ist auch mit einem geringeren Verkehrszuwachs zu rechnen. Damit wird das Argument entschärft, dass eine zusätzliche Straße her muss (z.B. die von uns abgelehnte Nord Variante quer durch das Werner Feld).

Auf der anderen Seite sind unsere Alternativen zur Nord Variante (WestLink und WestLink II) ohne Entwicklung des Güterbahnhofs nicht bzw. nicht mehr so einfach zu realisieren, wenn die Stadt auf eine zusätzliche Verkehrsanbindung für die zukünftigen Gewerbegebiete auf den Opelflächen II und III besteht. Deshalb sind wir sehr auf die Gutachten gespannt, die im nächsten Jahr vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist die Nutzung von bereits versiegelten Flächen, wie z.B. dem Güterbahnhof, das, was wir eigentlich präferieren.






weitere Infos hierzu gibt es hier ...





Ankündigung: Stimmen Sie ab dem 05.03.2017 ab!



Der WestLink am 22.02.2017 im Strukturausschuss der Stadt Bochum

Gemäß einer Richtlinie für die Auslegung von Straßen, ist die B 235 durchaus für 2.600 Fahrzeuge pro Stunde ausreichend. Ein Verkehrsgutachten rechnet bei der vollständigen Nutzung der 50 ha Gewerbegebiet auf den Opel-Flächen II und III mit 1.696 Fahrzeugen pro Stunde. Für dieses Verkehrsaufkommen wäre eine sanierte B 235 durchaus ausreichend.

Nun sollen aber neben den 50 ha mögliche Gewerbegebiete auf den Opelflächen II und III zukünftig auch 15 ha Gewerbegebiet auf dem Güterbahnhof Langendreer entstehen und dann wird es eng auf der B 235:

Ausgehend von den 1.696 Fahrzeugen für 50 ha auf Opel II und III errechnen wir nach einer sehr einfachen Schätzung für die mit der zusätzlichen Fläche des Güterbahnhofs Langendreer dann insgesamt 65 ha mögliche Gewerbeflächen 2.210 Fahrzeuge pro Stunde. Somit käme auch die sanierte B 235 in die Nähe ihrer Belastungsgrenze.
Auch können wir zurzeit nicht abgeschätzt, wie sich ein eine Erhöhung der Verkehrsdichte auf die Lärm- und Staubbelastung auswirken würde.

Aus diesem Grund haben wir den WestLink konzipiert, der am 22.02.2017 Thema im Strukturausschuss der Stadt Bochum (TOP 1.2) war!

Die Mitglieder haben der Beschlussvorlage der Verwaltung Nr. 20170186 einstimmig zugestimmt, nach der der WestLink bei den zukünftigen Machbarkeitsstudien und Verkehrsgutachten zu berücksichtigen ist.


 

WestLink

Vorschlag der Bürgerinitiative WernerFeld:
Ganzheitliches Konzept zur Erschließung über den WestLink und die nach dem Stand der Technik optimierte B 235

Im Dezember 2016 und Januar 2017 haben wir ein alternatives, ganzheitliches Erschließungskonzept für die möglichen Gewerbegebiete auf dem Güterbahnhof Langendreer sowie auf den Opel-Flächen II und III entwickelt.  Dieses Konzept sieht eine Anbindung der möglichen Gewerbeflächen an die A 40 über eine nach dem Stand der Technik optimierte B 235 wie auch eine Anbindung über den „WestLink“ (neue Straße auf der bereits heute teilweise ungenutzten Gleistrasse für Güterzüge) an die A 43 vor.

Am 10. und 11. Januar haben wir den Oberbürgermeister, die Mitglieder des Rats sowie das Büro für Bürgerbeteiligung der Stadt Bochum unter berufung auf § 24 GO NRW sowie die Bezirksvertretung Bochum Ost über unser Konzept informiert.

Beschreibung zum WestLink


Jahresrückblick 2016


 

Bürgerinitiative Verein

Gleiches Ziel, andere Form!

Wie Sie vielleicht der Presse entnehmen konnten, gibt es seit Ende November 2016 auch einen Verein WernerFeld.

Ihre Bürgerinitiative bleibt Ihnen aber erhalten und treu; um Verwechselungen vorzubeugen, unter dem Namen Bürgerinitiative WernerFeld. Auch unsere Homepage finden Sie im Internet im gewohnten Bild jetzt auch unter www.WernerFeld.de.

Wir stehen als Bürgerinitiative WernerFeld nicht in Konkurrenz zum Verein WernerFeld, sondern möchten das Ziel, das Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet Werner Feld zu erhalten, in der Organisation einer Bürgerinitiative mit großem Engagement und konstruktiver Arbeit verfolgen.

Aus diesem Grund bauen wir auf eine intensive Zusammenarbeit und einen regen Informationsaustausch mit dem Verein WernerFeld.


08.12.2016 - Sitzung des Rats der Stadt Bochum

Schon mit der Beschlussvorlage der Verwaltung vom 13.10.2016 war klar, dass die Flächen des Werner Feldes zunächst nicht als Bereich für gewerbliche- und industrielle Nutzung (GIB) und allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) in den Regionalplan Ruhr aufgenommen werden.

Ist das Werner Feld damit gerettet?
Nein, leider nicht, denn der Güterbahnhof Langendreer wird als GIB und ASB in den Regionalplan aufgenommen und dieser soll über die Nord Variante (Umgehungsstraße Somborn) erschlossen werden!
Bitte lesen Sie weiter!

Die Begründung, die Flächen des Werner Feldes nicht in den Regionalplan aufzunehmen, lag aber leider nicht in der Einsicht, dass die Bevölkerung des Bochumer Ostens am Werner Feld hängt oder dass das Werner Feld aus ökologischer Sicht nicht zerstört werden darf.
Vielmehr begründet sich die Nichtaufnahme in der fehlenden Straße zur Erschließung (siehe in der folgenden Tabelle: "Achtung: Erschließung nur bei Realisierung der Umgehungsstraße Somborn (B235) gesichert!")

Bereits im Juli 2016 wurde von den Ratsfraktionen der SPD und der GRÜNEN ein Antrag gestellt, nachdem zunächst nur 5 GIB-Flächen in den Regionalplan aufgenommen werden sollten. Am 08.12.2016 wurde im Rat über die aufgeführten Flächen diskutiert und dem Antrag zugestimmt. Die folgende Tabelle zeigt, um welche Flächen es geht; Details zu den Flächen finden Sie hier ....

Damit sind die Forderungen des Regionalplan Ruhr,

  • 82 ha zusätzliche Fläche für Gewerbe und Industrie bereit zu stellen, lange nicht erfüllt.
  • 24 ha zusätzliche Siedlungsfläche bereit zu stellen, erfüllt.

 Die Debatte

GIB 4-4 - Der Güterbahnhof Langendreer

Mit der Meldung des Güterbahnhofs kommt die Nord Variante (Umgehung Somborn) wieder ins Spiel (siehe hierzu auch Sitzung der Bezirksvertretung Bochum Ost am 03.11.2016).
Das bedeutet, dass wir vom Freundeskreis Werner Feld weiter am Ball bleiben müssen - bitte unterstützen Sie uns dabei!


Sitzung der Bezirksvertretung Bochum Ost am 03.11.2016

In der 21. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum Ost wurden u.a. die im Bochumer Osten zur Diskussion stehenden neuen Gewerbe- und Siedlungsgebiete erörtert - eine Entscheidung über das Werner Feld ist zurück gestellt, da die Erschließungsstraße fehlt. Dennoch wurden auch diese beiden Flächen erörtert, denn die Nord Variante oder eine andere Erschließung ist noch nicht vom Tisch - und kommt die Straße, kommt auch die Bebauung!

Die Bezirksvertretung Bochum Ost stellt sich bekannter weise gegen diese Pläne zum Werner Feld.

Besonders hervorzuheben ist jedoch das Engagement der Fraktionen der SPD und der GRÜNEN der Bezirksvertretung Bochum Ost, die mit Ihrem Änderungsantrag auf eine Hintertür zur Erschließung der auf dem Werner Feld geplanten Bebauung aufmerksam macht: Sie stimmen einer Erschließung des Güterbahnhofs Langendreer als Gewerbe- und Wohngebiet nur zu, wenn die Erschließung nicht über die Nord Variante erfolgt.
Darüber hinaus weisen sie u.a. auf das Ungleichgewicht in der Verteilung der Gewerbegebieten zu Ungunsten des Bochumer Ostens hin.

WernerFeld bedankt sich für dieses Engagement!

Erschrocken sind wir, dass das Stadtplanungsamt in seiner Planungswut nicht einmal vor einem Regionalen Grünzug halt macht. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Artikel von Gernot Noelle, Redaktion Bochum Ost, in der WAZ vom 04.11.2016!

Am 08.12.2016 wird der Rat über die Flächen für Gewerbe- und Wohnbebauung entscheiden - WernerFeld wird dabei sein!

 

Ankündigungen (29.10.2016)

Über unsere Erkenntnisse und ersten Erfolge im Kampf um das Werner Feld sowie über gute Gründe zum Erhalt des Naherholungs- und Landschaftsschutzgebietes informieren wir in den nächsten Wochen an folgenden Terminen:

Datum Uhrzeit Art des Termins Ort
06.11.2016 ab 11:00 Uhr Infostand Martinsmarkt in Lütgendortmund
13.11.2016 ab 14:30 Uhr Infostand & Glühweintrinken bei einem unserer Mitglieder auf dem Werner Feld
26.11.2016 9:30 - 12:30 Uhr Infotand Wochenmarkt in Bochum–Werne
03.12.2016 Zu Gast auf dem Weihnachtsmarkt Weihnachtsmarkt Bochum Langendreer

15.10.2016
Rund 250 Anwohner sind in der Wilhelmshöh zusammengekommen, um sich zu in-formieren

Auch unsere jüngste Aktion am 15.10.2016 war aus unserer Sicht wieder ein voller Erfolg: Wir luden die Nachbarschaft der Wilhelmshöh und In den Breen zu einem Nachbarschaftstreffen auf dem Gemeinschaftsgrundstück hinter Haus Nr. 49 ein. Neben Würstchen, Bier und Kaffee und Kuchen gab es vor allem Informationen über Pläne der Stadt Bochum, das Werner Feld zugunsten einer breiten Straße zu opfern – auch zur Anbindung der Opelge-lände II und III.

Bis in die Nacht wurde diskutiert und gemütlich bei-sammen gesessen. Der Brückenschlag von Bochum nach Dortmund ist somit geglückt. Wir sind eine Bochum-Dortmunder Bürgerinitiative. Unser großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern auch für die vielen Kuchenspenden.

21.09.2016
Bürgerinnen und Bürger werden für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes Werner Feld kämpfen!

WernerFeld Mit ungefähr 450 Teilnehmern war das Erich-Brühmann-Haus gestern Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative WernerFeld zu einer Informationsversammlung über die Pläne der Stadt Bochum, auf dem Werner Feld eine Straße sowie ein Gewerbe- und Wohngebiet zu bauen.

Anwesend war auch ein Vertreter der Stadt Bochum, der den bisherigen Planungsstand vorstellte. Fazit aus seinem Vortrag: Nichts Genaues weiß man noch nicht!

Weder ist klar, welche Teile der Opelflächen II und III demnächst zur Ansiedlung von Gewerbe bereit stehen. Opel wird sich erst 2022 entscheiden, ob es sein Warenverteilzentrum auf der Fläche II zusammenzieht und damit die ganze Fläche III für eine neue Gewerbeansiedlung frei wird.

WernerFeld Noch ist auch nur zu ahnen, welche Betriebe sich irgendwann auf den Opelflächen oder einem möglichen Gewerbegebiet auf dem Werner Feld ansiedeln würden.

Von der Antwort auf diese Fragen hängt aber ab, wie viel Verkehr überhaupt entstehen wird und ob eine Sanierung der existierenden B235 sowie eine Lösung für die Verkehrsknotenpunkte nicht völlig ausreicht.

 Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger des Bochumer Ostens und aus Lütgendortmund war klar: Wir wollen die Nordvariante nicht!

Sie würde die Asphaltierung des Landschaftsschutzgebietes bedeuten mit allen negativen Folgen für Umwelt und Lebensqualität der Menschen. Die Funktion des Feldes als Frischluftschneise und Naherholungsgebiet würde dauerhaft vernichtet.

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig: Der Widerstand gegen die Zerstörung des Werner Feldes wird weitergehen und immer mehr Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich daran.

(Präsentation zu unserer Bürgerversammlung vom 21.09.2016)


Bürgerversammlung am 21.09.2016

Die Bürgerinitiative WernerFeld lädt Sie herzlich ein zur Bürgerversammlung am 21.9.2016 um 19 Uhr im Erich-Brühmann-Haus in Bochum-Werne und bittet um eine Ankündigung der Veranstaltung in Ihren Medien.

Nachdem die Pläne der Stadt Bochum zum Bau einer Straße und eines Gewerbegebietes auf dem Werner Feld bekannt wurden, haben Bürgerinnen und Bürger sich zusammengeschlossen und die Bürgerinitiative WernerFeld gegründet. Die Zahl unserer Mitglieder vergrößert sich ständig. Immer mehr Menschen wollen uns unterstützen und das Landschaftsschutzgebiet erhalten. Erheblicher Widerstand gegen die Bebauung des Feldes ist zu erwarten.

Um die Bürgerschaft über die Planungen der Stadt Bochum und die Argumente der Bürgerinitiative zu Informieren, laden wir zu der Versammlung ein. Bürger/innen und Politiker werden die Möglichkeit erhalten, Ihre Meinung zu dem Vorhaben mitzuteilen.

Ihr Kommen zugesagt haben zwei Vertreter der Stadt Bochum, die Bezirksbürgermeisterin sowie weitere Politiker aus der Bezirksvertretung Bochum-Ost und dem Rat der Stadt Bochum.


Am 12.September 2016 in den Briefkästen der Nachbarn des "Werner Felds"


relevante Ausschuss- und Ratssitzungen

17.01.2018, 15:00 Uhr - Ausschuss für Planung und Grundstücke, TOP "Untersuchung und beispielhafte Konzeptionierung zur ökologischen Verträglichkeit von neuen Gewerbegebieten im Freiraum"

13.12.2017, 15:00 Uhr - Ausschuss für Planung und Grundstücke, TOP 1.2 "Untersuchung und beispielhafte Konzeptionierung zur ökologischen Verträglichkeit von neuen Gewerbegebieten im Freiraum"